Biofeedback und Neurofeedback bei Schlafstörungen

Referent: Niepoth
Datum:21./22. Mai 2022
COM_WLIST_FORM_LBL_WORKSHOP_TIME:10 -18 / 9 - 17Uhr
COM_WLIST_FORM_LBL_WORKSHOP_ORT: München, Praxis Niepoth, Rosenheimer Straße 12, 81669 München
Kosten: 300.00€ (Nichtmiglieder) / 230.00€ (Mitglieder)
Anmeldung Hier gehts zur Anmeldung ...
Workshop-Nr.: 601

Schlafstörungen, insbesondere psychophysiologisch bedingte Schlafstörungen, nehmen in der Allgemeinbevölkerung aus verschiedensten Gründen immer mehr zu. - Hausärzte, Neurologen, Psychiater und Psychotherapeuten sind heute vermehrt mit der Behandlung dieser Störungen konfrontiert. Allein die psychophysiologische Insomnie macht in Deutschland eine Behandlungsbedürftigkeit von ca. 4 Millionen Betroffenen aus. Auch andere Schlafstörungen zeigen sich nicht immer durch medikamentöse Behandlung befriedigend gebessert, vielfältige Verhaltensfaktoren führen zu einem erhöhten Erregungsniveau (sog. Teufelskreis der Insomnie). Neben Standard-Behandlungen aus der Verhaltenstherapie und der Verhaltensmedizin hat sich die Biofeedback-Behandlung dieser Störungen zunehmend etabliert. In diesem Workshop werden profunde Grundlagenkenntnisse (Tag 1) für allgemein nötiges Wissen, die Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Klassifikationssystemen vermittelt. Ebenso wird die klassische leitlinienbasierte Therapie der Insomnie vorgestellt. Zusätzlich wird Biofeedback- Therapie in ein Gesamtkonzept integriert und theoretisch und praktisch vermittelt. Neben klassischen, peripher-physiologischen Methoden (EMG-Muskel- Biofeedback) wird zur Einschlafförderung ein spezieller Neurofeedback-Ansatz vorgestellt (Training bestimmter Wellenbereiche und Muster im EEG, die auch während einiger Schlafphasen auftreten). Achtung: der Workshop wird in Präsenz durchgeführt. Falls jedoch aus einer pandemischen Lage heraus dies nicht mehr mit entsprechenden Hygienemaßnahmen möglich oder erlaubt ist, wird der Workshop online durchgeführt. In diesem - aus heutiger Sicht unwahrscheinlichen Fall - wird der 2. Tag gegebenenfalls um ein bis 2 Wochen nach hinten verschoben.